Kühl-Gefrier-Kombination

Die zeitgemäße Kühl-Gefrier-Kombination verbraucht weniger Strom als manch alter Kühlschrank aus grauen Vorzeiten. Einige alte Schätzchen die außerdem auch gerne hin und wieder mal vereisen, können sich auf die Stromrechnung richtig böse auswirken. Am besten erkennt man den Stromverbrauch, in dem man einmal für einen bestimmten Zeitraum eine Messsteckdose zwischen anschließt. Diese gibt es oft für kleines Geld beim Discounter. Das Ergebnis ist in Zeiten von hohem Umwelt- und Energiebewußtsein oft erschreckend anzusehen. Wer Energie sparen möchte denkt über die Anschaffung einer neuen Kühl-Gefrier-Kombination nach.

Eine moderne Kühl-Gefrier-Kombination mit geringem Stromverbrauch lässt sich daran erkennen, mit welcher Energieeffizienzklasse sie angegeben ist. Die beste Energieeffizienzklasse ist bei der Kühl-Gefrier-Kombination wie bei anderen Elektrohaushaltsgeräten die Klasse A+++. Bei Geräten mit dieser Bezeichnung lässt sich am meisten Strom sparen. Vor Neuanschaffung sollte man überschlägig errechnen, welches Inhaltsvolumen die neue Kühl-Gefrier-Kombination haben soll. Das Inhaltsvolumen wird in Liter dargestellt und bezieht sich einmal auf das Kühlabteil und außerdem auf das Gefrierteil. Letztendlich ist die im Haushalt lebende Personenzahl hierfür nicht unerheblich. Von daher ist zu überlegen, ob es unbedingt ein mannshohes Monster mit zwei parallel verlaufenden Türen und Eiswürfelbereiter sein muss.

Die Größe bei der Kühl-Gefrier-Kombination richtet sich jedoch nicht nur nach der Höhe, sondern auch nach der Breite. Darum sollte man vor der Anschaffung nachmessen, welche Standbreite zur Verfügung steht. Die gängigsten Maße sind hierbei wohl zum einen die 50 cm breite Variante und zum andern die 60 cm breite, wobei letztere bei gleicher Höhe immer etwas teurer ist. Auf eine automatische Abtauvorrichtung sollte man in jedem Falle achten.

Auch die Innenausstattung kann unter den angebotenen Modellen unterschiedlich ausfallen. Dies fängt schon beim Flaschenhalter der Kühl-Gefrier-Kombination an. Ist er hoch genug, damit die Flaschen beim Öffnen der Türe nicht herausfallen? Und passen auch die bauchigen Zweiliterflaschen in die Kühl-Gefrierkombi? Auch Böden aus Sicherheitsglas sind nicht nur zur Reinigung angenehmer als einfache Drahtböden. Auch sollten die Ablagen in den Türen höhenverstellbar sein. Unabhängig davon, ob man das neue Gerät im Kombi liegend selbst abholt oder es stehend angeliefert wird, sollte man, bevor es an das Stromnetz angeschlossen wird, mindestens 12 Stunden warten.

Zu beachten ist allerdings immer die Energiebilanz insgesamt. Auch die Herstellung einer neuen Kühl-Gefrier-Kombination verbraucht viel Energie – häufig mehr, als das Altgerät in mehreren Jahren verbraucht. Zu häufiges Wechseln der Geräte ist also in der Regel nicht klug und spart in der Summe auch keine Energie. Sobald aber das alte Gerät kaputt ist oder die Leitung einen Austausch rechtfertigt, lohnt sich der genaue Blick auf den Stromverbrauch bei Neugeräten – die Neuanschaffung wird dann nicht ganz so teuer.

Kühl-Gefrierkombination